Schulmedizin verbieten? Nein!

Avatar of SP Ostermundigen SP Ostermundigen - 27. Januar 2022 - Artikel Bantigerpost

Wollen Sie, dass in der Schweiz neue Krebstherapien verboten sind? Dass wir in der nächsten Pandemie ohne Impfstoffe auskommen müssen? Dass es neu entwickelte Herzschrittmacher nur noch im Ausland gibt? Ich nicht. Sagen auch Sie am 13. Februar Nein zur radikalen und weltfremden Tier- und Menschenversuchsinitiative.

Die Initiant:innen möchten Tierversuche und klinische Studien verbieten und auch künftige Medikamente, Impfstoffe und überhaupt alles, wozu es Tierversuche braucht. Nun ist es aber so, dass für die Entwicklung ALLER Medikamente, Impfstoffe usw. nach wie vor Tierversuche nötig sind. Der Grund dafür ist einfach: Forschende können zwar einzelne Aspekte von Organen im Computer oder in Zellkulturen nachbilden. Ganze Organe oder ganze Körper aber sind dafür viel zu komplex. Der komplette Ersatz von Tierversuchen ist als Vision richtig. Es wird aber noch viele Jahrzehnte der Forschung brauchen, bis dies möglich ist.

In der Schweiz ist man frei, den medizinischen Ansatz zu wählen, der einem überzeugt. Die Initiant:innen wollen nun die Entwicklung der Schulmedizin verbieten und damit alle zu einer Medizin nach ihren Vorstellungen zwingen.

Marcel Falk, GGR Mitglied

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